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Neben dem Segeln bildet das Schreiben die wohl größte Leidenschaft des Mulon. Sie ließ bereits während der Schulzeit den Berufswunsch des Journalisten aufkommen
und ebenso die Begeisterung für den versierten bis kunstvollen Umgang mit dem geschriebenen Wort. Doch trotz aller Bewunderung gegenüber manch großem Literaten (siehe diesbezüglich auch die Abschnitte „Seelen-Verwandte“ und „Lesefutter") hat
sich Mulon nie selbst ernsthaft im lyrischen Fach versucht (wohl auch und gerade aus Respekt vor der Sprache – hier sollte man schlicht seine Grenzen kennen).
Stattdessen steht zumindest in seinem beruflichen Schreiben heute vor allem die sogenannte „didaktische Reduktion“ im Mittelpunkt – die allerdings von zahlreichen Publizisten immer wieder ebenfalls gern als „Kunst“ tituliert wird. Denn um komplexe Zusammenhänge
verständlich zu erklären, ist es mit einer entsprechend „einfach gestrickten“ Foprmulierungsweise schließlich nicht getan (eher im Gegenteil). Es geht vielmehr darum, trotz Vereinfachung nichts zu verfälschen und auch keine wichtigen Aspekte vorzuenthalten
– denn sonst geht die Nachvollziehbarkeit verloren. So verlangt meist gerade eine gelungene didaktische Reduktion nach einer besonders ausführlichen Erläuterung – und um das Ganze dann auch noch interessant zu erhalten, kann gerade hier eine abwechslungsreiche
Sprache von Vorteil sein (in der „BLÖD-Zeitung“ tragen hingegen beispielsweise meist bereits die Meldungen selbst inhaltlich ausreichend zur Kurzweil bei). Hinzu kommt die Anforderung einer ganz besonders aufmerksamen Ausrichtung auf den späteren Leser und
dessen anzunehmendem Kenntnisstand in der Sache – jede Zielgruppe verlangt dementsprechend selbst bei identischem Thema eine angepasste Herangehensweise (persönliche Randbemerkung: Ich wünschte, dass auch eine größere Zahl der unzähligen PR-Agenturen, die
die Redaktionen jeden Tag mit unzähligen Pressemitteilunmgen überschütten, solchen Aspekten wenigstens ansatzweise Rechnung tragen würde – aber die scheinen häufig ausschließlich für den Auftraggeber zu schreiben, selten an den Adressaten ... eine komische
Herangehensweise unter dem Banner der vermeintlichen „Öffentlichkeitsarbeit“).
Indem er schon zu Beginn seiner journalistischen Laufbahn im Bereich technischer Fachzeitschriften landete, entwickelte sich die oben skizzierte Aufgabenstellung für Mulon zu einer beständigen Herausforderung, die es immer wieder aufs Neue zu meistern galt
– was ihm aber auch immer wieder aufs Neue Spaß an der Sache bereitet. Zumal er heute vor allem Sachverhalte zu erläutern hat, die seine zweite große Leidenschaft betreffen: das Hochseesegeln.
In diesem Zusammenhang befasst sich Mulon neben seiner Tätigkeit als Redakteuer der Segelzeitschrift PALSTEK (siehe auch Abschnitt „Redakteur“) unter anderem mit dem Lektorat einschlägiger Fachbücher und versucht sich gleichermaßen selbst als Fachbuchautor.
Diesbezüglich hat er vor kurzem auch ein kleines Gewerbe angemeldet, das unter dem Label „FAIR WINDS“ laufen soll. Zu den einschlägen Ergebnissen an dieser Stelle bei Zeiten mehr.
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